Herzlich willkommen in einem Blog, wo sich die Lust am Schreiben mit Intuition und Spiritualität vereint. Meine Mission ist es, mit dem, was ich schreibe, die Welt ein Stück weit heller zu machen. Ich forme Leuchttürme aus Worten.
Beim Moosteich in Zistersdorf zeigte sich mir ein Gnom. Klein, etwas rundlich, mit wuscheligen Haaren, die ihm teilweise ins Gesicht hingen, und mit einem langen Bart. Im Gesicht eine kleine Knollennase.
Der Gnom zeigte sich, nachdem wir ein Bisschen den Platz beim Teich von Müll befreit, und diesen in den, ohnehin vorhandenen Müllkübel geworfen hatten. Nein, wir sind uns nicht zu schade, der Natur zu helfen, einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, und den Müll, den andere weg geworfen haben, weg zu räumen. Es ist für uns allerdings nicht nachvollziehbar, warum die Menschen nicht gleich den Müll im Mistkübel loswerden, und stattdessen die Natur damit vermüllen. Es kann doch nicht so schwer sein, kurz ein paar Schritte von der bequemen Sitzbank weg zu gehen, um den Mist zu entsorgen.
Bevor der Gnom vor meinem Inneren auftauchte, war ein Windstoß, und im Gesäusel des Windes vernahm ich eine Stimme, die ein „Danke“ flüsterte. Ich bekam eine Gänsehaut, auf Grund der großen Energie der Dankbarkeit, die mir bzw. uns von der Natur und den Naturwesen, mit dem Wind entgegen strömte.
Der Gnom schickte mir als Eingebung den Namen „Friedolin“, ja, wirklich mit ie, wie der Friede. Kurz darauf meinte er:
„Ich bin Friedolin, der Gnom. Ich sorge für Frieden, Zusammenhalt und Harmonie in der Natur. Hier harmonieren die Elemente, Wasser, Erde, Luft und Feuer. Ich danke Euch, dass Ihr ein Stück zum Gleichgewicht der Natur beigetragen habt, weil Ihr hier ein Bisschen aufgeräumt habt.“
Während ich die Eindrücke hier niederschreibe, kommt mir in den Sinn, dass die Naturwesen selbst uns den Impuls gegeben, und gebeten haben, den Platz etwas aufzuräumen.
In der Tat konnte man alle 4 Elemente spüren:
Feuer=die Sonne brannte heiß vom Himmel.
Luft=Windstoß.
Erde=ein abschüssiger Weg, mit Gras bewachsen, und die Gnome, vertreten durch Friedolin symbolisieren ebenfalls das Element Erde.
Und Wasser = der Teich.
Ich bin so dankbar, für all die Eindrücke und freue mich, diese mit anderen Menschen über das Internet teilen zu dürfen.
"Nuria, lauf nicht in den Wald!", rief die Mutter. "Ich will aber!", meinte Nuria. Die Mutter erwiderte: "Alleine gehst Du mir nicht in den Wald, dafür bist Du noch zu klein."
Großmutter mischte sich ein und entgegnete: "Lass Nuria gehen. Wie Du und Deine Schwester noch Kinder wart, Ihr seid oft den ganzen Tag im Wald gewesen und Abends wieder heim gekommen. Und wenn Nuria groß ist, wird sie ihren eigenen Weg gehen.so viel ist fix. Du kannst sie nicht ewig beschützen." Also gab die Mutter doch das Okay, aber Nuria musste versprechen, bei Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zu sein.
Freudig lief Nuria in den Wald. Eine Zeit lang folgte sie dem Waldweg. Doch dann sah sie abseits des Weges einen Höhleneingang. Neugierig nahm Nuria die Abweichung vom sicheren Waldweg in Kauf.
Nun stand das Mädchen vor dem Höhleneingang. "Ah, ein Menschenkind!", rief eine piepsige Stimme aus der Höhle. Nuria erschrak. "We... we... wer ist da?", stammelte sie. Niemand antwortete. Vorsichtig ging sie weiter. "War das eine sprechende Maus?", fragte sie sich und musste lachen.
Der Weg begann, enger zu werden. Obwohl sie noch recht klein war, musste Nuria auf allen Vieren in die Höhle kriechen. "Hallo sprechendes Mäuschen, wo bist du!?", rief sie lachend und es hallte.
"Halt! Nicht weiter kriechen, Menschenkind.", hörte Nuria erneut die Stimme. Sie setzte sich auf den Boden und wartete ab, was nun geschehen sollte. Da tauchte ein Männchen auf und sagte: "Grüß Dich. Ich bin Zwerg Nestus. Dies ist ein Zwergenhaus. Wärest Du weiter gekrabbelt, wärest Du in unsere Privaträume gekommen. Die zeige ich Dir allerdings erst, wenn wir uns besser kennen. "Zwerg? Mama meinte einmal, Zwerge, Feen und Elfen gibts gar nicht, nur im Märchen." Nestus meinte seufzend: "Viele Erwachsene haben den Zugang zur Natur verloren. Sie halten nur das für wahr, wass sie sehen, und wissenschaftlich begründen können. Wenn ich Dir einen Rat geben darf, bewahre Dir stets ein Stück Kindheit, auch wenn Du bereits erwachsen bist." "Danke, Nestus, das mache ich. Ich bin übrigens Nuria." "Oh, was für ein schöner Name!", rief Nestus.
Für heute war die Zeit des Abschieds gekommen. Nuria versprach, wieder zu kommen. Nestus überreichte ihr ein Säckchen. "Grabe diese 4 Kartoffeln im Garten ein. Eine im Osten, die Zweite im Westen, Nr. 3 im Süden, und Nr. 4 im Norden." Nuria bedankte sich artig, verabschiedete sich und kehrte um.
Zuhause angekommen zeigte Nuria der Mutter sogleich die Kartoffeln. Am nächsten Morgen gruben Mutter und Tochter sie ein.
Die Kartoffeln verwandelten den Garten. Blumen und Pflanzen blühten üppiger, und die Obstbäume/Sträucher trugen so viele Früchte, wie nie zuvor. Einen Teil davon konnte die Mutter sogar am Markt verkaufen, und zu Marmeladen verarbeiten. Dies sicherte Mutter und Tochter ein zusätzliches Einkommen. Sie hatten es gut, waren sie doch stets unter dem Schutz der Naturwesen.
Gestern Abend waren wir in der Ostermesse in der Christkönigskirche. Dort war vor der Kirche ein Osterfeuer.
Jede/jeder bekam ein kleines Kerzlein und nachdem der Priester das Osterfeuer gesegnet hatte, konnte man die Kerzchen am großen, gesegneten Osterfeuer entzünden. Danach zogen die Leute mit den Lichtern in die Kirche ein. Mich hat dies zu einem Text, zu einer kleinen Geschichte inspiriert:
Das kleine Licht und das große Feuer
Das kleine Licht einer Kerze wurde am Feuer angezündet. Nein, es waren viele solcher kleiner Kerzen, die an diesem Feuer angezündet wurden.
Ein kleines Licht fragte den großen Geist des Feuers:
„Ach, was kann ich, als kleines Licht denn schon ausrichten?“
Der Geist des Feuers antwortete knisternd:
„Na, sieh Dich mal um, kleines Licht. Sieh nur, sieh, hier sind lauter kleine Lichter, die meinen Segen, den Segen des großen Feuerlichtes bekommen haben.“
„Ja und?“, fragte das kleine Licht weiter.
„Ganz allein magst Du Dir vielleicht klein und schwach vorkommen, aber all Ihr kleinen Lichter seid alle gemeinsam etwas Großes. Und denk Dir nur, wer Dich, Du Liebes Licht einmal entzündet hat, kann viele weitere Kerzenlichter mit Deiner Flamme entzünden. Das, was ich, das große Feuer kann, könnt Ihr Kleinen Lichter genauso gut.“
Jetzt freute sich das kleine Licht und sagte: „Oh danke, Du großer, gütiger Geist des Feuers.
So ist das auch bei den Menschen. Als Einzelner fühlt man sich vielleicht manchmal klein und schwach, aber wenn wir uns in Freude, Frieden und Liebe verbinden, wird aus einzelnen kleinen etwas Großes, ein großes Licht.